Hundegeschirr Test

Sehr lange war es eine Stellungssache, ob man dem Hund ein Halsband umlegt oder ein Hundegeschirr nutzt. Zum Glück kam es hier zu wichtigen Erkenntnissen, die ganz klar belegen, dass das Geschirr für den Hund die bessere Wahl ist. Ein sehr wichtiger Vorteil dabei liegt darin, dass die Druckverteilung deutlich besser ist als bei einem Halsband, denn da lastet der ganze Druck allein auf dem Hals des Hundes. Es kann dadurch zu Schmerzen und auch zu Verletzungen der Wirbelsäule und der Luftröhre kommen. Entscheidet man sich für ein gutes Geschirr, dann verläuft dies entlang der Halsmuskeln und damit mehr Auflagefläche. Druckpunkte werden vermieden und der Hund kann sich so nicht verletzen.

Was aber ist ein gutes Hundegeschirr? Der Hundegeschirr Test möchte dazu aufklären.

Hundegeschirr Test 2016 – TOP 3

Julius K9 Powergeschirr
  • Geschirrtyp: Brustgeschirr
  • Material: Polyester
  • Gewicht: 322 g
  • kinderleichte Handhabung und anlegen
  • sehr robust und gut verarbeitet
  • mit Reflektoren
  • variable Einstellung des Gurtes

Wenn Hunde keine Halsbänder mögen und sich daraus einfach befreien, überzeugt das Julius K9 Powergeschirr Gr. 2 Hundegeschirr. Es verfügt über ein breites Polster, das auf dem Rücken des Hundes liegt und über einen Brustgurt. Verschlossen wird es mit einem Gurtband und einer praktischen Schließe. Geeignet ist das Hundegeschirr für Hunde mit einer Größe von 71 bis 96 cm und einem maximalen Gewicht von 40 kg. Mit einem Gewicht von gerade einmal 332 g stört es den Vierbeiner nicht beim Spielen und Herumtoben.

Das Material ist wasserabweisend, sodass es auch bei Regen oder beim Herumtollen im Wasser getragen werden kann. Besonders praktisch sind die Randverzierungen. Denn sie verfügen, genauso wie der Brustgurt, über reflektierende Eigenschaften. Der Hund wird dadurch im Dunklen besser gesehen. Der seitliche Schriftzug auf dem schwarzen Powergeschirr ist dank praktischem Klettverschluss austauschbar. Neben Befestigungsmöglichkeiten von Seitentaschen, kann auch eine Taschenlampe befestigt werden.

Angebot
Trixie 20391 Premium Geschirr
135 Bewertungen
Trixie 20391 Premium Geschirr
  • Geschirrtyp: Brustgeschirr
  • Material: Nylon
  • Gewicht: 186 g
  • besonders weiche Polsterung
  • sehr geringes Gewicht
  • schönes Design
  • Topqualität

Das Front Range Harness Hundegeschirr in pacific blue lässt sich einfach und bequem an den Hund anpassen und bietet für das Tier einen hohen Tragekomfort. Denn der Zug der Leine erfolgt nicht nur am Hals, sondern wird auf Bauch, Rücken und Brust gleichermaßen übertragen. Volle Bewegungsfreiheit, die zum Spielen und Herumtollen benötigt wird, ergibt sich durch die vier unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten. Der Brustgurt, Rücken- und Baucheinsatz sind angenehm weich gepolstert.

Für die Leine werden zwei Befestigungsmöglichkeiten angeboten. Am Brustgurt befindet sich eine stabile Schlaufe aus Gurtband, wo die Leine befestigt werden kann. Darüber hinaus ist ein V-Ring aus stabilem Aluminium oben am Hundegeschirr für den Karabiner vorhanden. Damit der Vierbeiner auch bei Dunkelheit oder schlechter Sicht besser gesehen wird, ist das Geschirr mit reflektierenden Einsätzen ausgestattet. Damit die Hundemarke beim Herumtoben nicht klappert, kann sie einfach und bequem im separaten Fach schnell zugänglich aufbewahrt werden.

Angebot
Ruffwear Front Range
79 Bewertungen
Ruffwear Front Range
  • Geschirrtyp: Brustgeschirr
  • Material: Nylon
  • Gewicht: 113 g
  • Komfortables Hundegeschirr
  • einfach einzustellen und anzulegen
  • individuell anpassbare Passform für Bewegungsfreiheit
  • mit Reflexstreifen

Das Ruffwear Front Range Geschirr für Hunde ist leicht und bequem für den Hund. Mit einem Gewicht von gerade 113 g ist das Soft-Geschirr kaum spürbar. Ein hoher Tagekomfort für das Tier ergibt sich zudem aus den Materialien, die verarbeitet wurden. Verwendet wurde, Nylon damit die Vierbeiner nicht unnötig unter dem Hundegeschirr schwitzen. Im Rücken- und Bauchbereich ist ein angenehm weiches Polster eingearbeitet. Über die integrierten Gurte lässt sich das Geschirr genau auf den Bauch- und Brustumfang des Tieres einstellen. Über die seitlich angebrachten Schließen gestaltet sich das anlegen und ausziehen für Herrchen und Hund sehr komfortabel.

Neben einem Haltegriff ist im Rückenbereich ein großer O-Ring sicher befestigt, wo die Leine einfach eingehängt werden kann. Das Hundegeschirr verfügt über reflektierende Eigenschaften, damit bei schlechten Sichtverhältnissen oder Dunkelheit der Hund einfacher zu erkennen ist. Top modisch ist das Brustgeschirr von Ruffwear, da es in unterschiedlichen Farben zu haben ist. pug-623712_1280

Warum ein Hundegeschirr?

Als Erstes geht der Hundegeschirr Test dieser Frage nach und führt als wichtigsten Aspekt die Gesundheit des Hundes an. Der Hals des Hundes zählt zu den empfindlichsten Regionen beim Hund. Schon dieser Aspekt sollte ausreichen, um sich Gedanken zu machen, ob das Halsband eine wirklich so gute Lösung ist. Mit dem Halsband kann nicht nur die Wirbelsäule geschädigt werden, sondern auch der Kehlkopf und die Speiseröhre. Man stelle sich dazu folgende Situation vor. Ein junger Hund an der Leine mit einem Halsband erschreckt sich vor etwas Unbekanntem und springt mit voller Wucht in die Leine. Der Halter reißt ihn am Halsband zurück und es kann zu Verletzungen kommen. Mit einem Hundegeschirr wäre dieser Druck besser verteilt und die empfindlichen Stellen am Hals wären geschont worden. Durch den Schreck kann es aber nicht nur zu Verletzungen kommen, sondern der Hund kann sich beim Zurückspringen auch aus dem Halsband binden, indem er den Kopf zurückzieht. Ein Hundegeschirr muss natürlich perfekt sitzen, damit der Hund sich frei bewegen kann und keinerlei Druck auf Körperteile ausgeübt wird.

Die verschiedenen Arten von Hundegeschirren

Der Hundegeschirr Test stellt die verschiedenen Typen von Hundegeschirre vor und zeigt, worauf es bei diesem Typ ankommt.

Norwegergeschirr

Dieses Hundegeschirr kann schnell an- und ausgezogen werden, denn es besteht nur aus einem Brustgurt, der zum Rumpfgurt führt. Man schließt dieses Geschirr hinter den Vorderbeinen. Viele dieser Geschirre haben auf dem Rückenteil eine Art Griff, an dem der Hundehalter zusätzlich das Tier festhalten kann. Gerade empfindliche Hunde akzeptieren das Norwegergeschirr, da hier der Bauchgurt fehlt. Ein sehr großer Nachteil bei diesen Geschirren ist, dass der Hund sich sehr leicht selbst befreien kann. Für temperamentvolle Hunde ist das Norwegergeschirr nicht geeignet.

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Sattelgeschirr

Solch ein Geschirr gleicht im Aufbau dem Norwegergeschirr hat aber auf dem Rücken eine breitere Platte. Sattelgeschirre sind für den Hund oftmals unbequem an den Schulterblättern. Im Extremfall scheuert der Sattel oder drückt auf die empfindlichen Teile. Hunde mit langem Fell verfilzen unter dem Sattel sehr schnell. Es kann zu einem Fellausfall oder gar zu Scheuerwunden kommen. Solch ein Geschirr sollte nicht über das Internet erworben werden, sondern im Fachgeschäft, denn dann kann der Hund es testen.

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Führgeschirr

Hier gibt es 3 Arten. Das Einfachste ist eines in T-Form mit einem Rückensteg, einer Schlaufe, durch die der Kopf geht und einer Schlaufe, die hinter den Vorderbeinen geschlossen wird. Die meisten Geschirre haben nochmals einen Steg auf er Bauchseite, der die Hals- und Rumpfschlaufe verbindet. Inn der zweiten Variante verläuft der Bauchgurt schräg und bei der 3. Möglichkeit gibt es einen gekreuzten Bauch- und Rückensteg. Dies hat den Vorteil, dass das Geschirr bei Hunden mit einem schmalen Brustkorb besonders sicher sitzt. Bei solch einem Geschirr ist die Leinenführbarkeit sehr gut und der Hund kann damit auch am Fahrrad mitlaufen.

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Spezialgeschirre

Dabei handelt es sich um Zuggeschirre oder auch Sicherheitsgeschirre. Ein Sicherheitsgeschirr ist wie ein Führgeschirr aufgebaut, hat aber einen deutlich längeren Rückensteg. Diese Geschirrform nutzt man gerne bei Ausreißer-Hunden, denn damit haben sie kaum eine Chance sich aus dem Geschirr zu winden. Zuggeschirre verwendet man speziell bei Hunden, die einen Wagen oder Schlitten ziehen sollen. Solche Geschirre sind für den täglichen Einsatz nicht geeignet.

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Worauf sollte man bei der Nutzung eines Hundegeschirrs achten?

dog-390410_1280Der Hundegeschirr Test gibt wichtige Tipps, die man beachten sollte, wenn man ein Hundegeschirr nutzt.

  • Es sollte sich um ein weiches und flexibles Material handeln, das sich dem Hundekörper anpasst.
  • Das Geschirr sollte waschbar sein.
  • Die Form des Geschirrs sollte sich durch mehrere Schnallen verstellen lassen.
  • Das Geschirr sollte sich an verschiedenen Seiten öffnen lassen, damit der Hund bequem einsteigen kann.
  • Der Rückensteg zum Befestigen der Leine sollte fest verarbeitet sein. Zudem sollte er nicht zu kurz sein, damit das Geschirr nicht nach vorne rutscht.
  • Das Geschirr sollte rundum gepolstert sein. Die einzelnen Bänder müssen ausreichend breit sein, denn sonst schneiden diese ein.
  • Das Geschirr darf auf keinen Fall zu eng eingestellt sein. Der Halter muss problemlos mit einer Hand unter das Geschirr greifen können.
  • Am Brustbein des Hundes darf das Geschirr nicht drücken.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Auch hier gibt der Hundegeschirr Test einige Tipps.

  • Richtige Größe: Hierbei sollte vor dem Kauf, immer der Hals- und der Brustumfang gemessen werden. Man sollte dabei immer an der breitesten Stelle messen.
  • Einsatzzweck: Je nachdem wie man das Hundegeschirr einsetzen will, sollte man das passende Modell auswählen. Für ältere Hunde oder Hunde mit einem Handicap gibt es spezielle Tragegeschirre, die als Tragehilfe genutzt werden können. Ängstliche Hunde sollten ein Geschirr mit einem zweiten Bauchgurt tragen, denn dann können sie sich nicht so leicht herauswinden. Ist man dagegen viel mit dem Auto unterwegs, dann wählt man ein Auto-Hundegeschirr. Dieses Geschirr lässt sich mit dem Gurtschloss verbinden.
  • Material: Das Geschirr sollte auf jeden Fall anschmiegsam sein. Im Handel findet man oft Geschirre aus Nylon. Diese sollten unterpolstert und gefüttert sein, damit sie nicht in die Haut des Hundes einschneiden. Es teurer sind Hundegeschirre aus Leder. Diese sind aber pflegeleicht und halten auch sehr lange.
  • Verstellmöglichkeiten: Diese Funktion ist sehr wichtig, wenn man den Hund zum Beispiel scheren lässt, oder wenn er im Winter mal ein Mäntelchen trägt. Auch Gewichtsschwankungen lassen sich damit gut ausgleichen.
  • Rumpfgurt: Dieser sollte gut vernäht sein und sich ausreichend verstellen lassen. Ein beidseitiges Öffnen ist von Vorteil, damit der Hund bequem das Geschirr angezogen bekommen kann.

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Vor- und Nachteile eines Hundegeschirrs

Der Hundegeschirr Test zeigt die Vor- und Nachteile eines Hundegeschirrs in kompakter Weise auf.

Zu den Vorteilen zählen:

  • Gesundheitsschonend für den Hund
  • Guter und sicherer Sitz
  • Wirkt sich positiv auf das Sozialverhalten des Hundes aus

Die Nachteile sind:

  • Teurer als ein Halsband
  • Anziehen ist oftmals etwas umständlicher, daher sollte es geübt werden

Die besten Hundegeschirre

Zu den besten Hundegeschirren gehören die aus dem Hause Ruffwear. Der Testsieger ist das Ruffwear Front Range welches zu denn Brustgeschirren gehört und aus Nylon besteht. Die Verarbeitung ist hochwertig. Es kann schnell angezogen werden und der Brustgurt lässt sich variabel einstellen. Zusätzlich können an dem Geschirr Taschen und Sticker befestigt werden. Für die Sicherheit gibt es zusätzliche Reflektoren.

Der Preis-Leistungs-Sieger unter den Hundegeschirren ist das Trixie Premium Hundegeschirr, das zu den Sicherheitsgeschirren gehört. Es besteht aus Nylon und hat eine sehr weiche Polsterung Die Verarbeitung ist auch hier hochwertig.